Copp-Preis

Der mit 5.000 Euro dotierte Copp-Preis 2019 der Deutschen Gesellschaft für Osteologie wurde dieses Jahr geteilt und an zwei gleichwertig begutachtete Arbeiten vergeben.

Dr. Julia Luther, Dr. Timur Yorgan und Dr. Tim Rolvien wurden für die Arbeit "Wnt1 is an Lrp5-independent bone-anabolic Wnt ligand" welche 2018 in Science Translational Medicine veröffentlich wurde ausgezeichnet.

Aus Dresden wurde Dr. Ulrike Baschant für ihre Arbeit "Transferrin receptor 2 controls bone mass and pathological bone formation via BMP and Wnt signaling" ausgezeichnet (Nature Metabolism, 2019).

Über Harold Copp

In den 1980er Jahren hatte die Einführung des rekombinanten Lachs-Calcitonins als Medikament gegen den Knochenverlust neue Hoffnungen bei der Behandlung der Osteoporose geweckt. Um die Forschung auf diesem Gebiet zu fördern, setzte die Fa. Rorer einen mit 15.000 DM dotierten Preis aus, der durch die DGO vergeben werden sollte.
Der Preis wurde nach Prof. Harold D. Copp (1915-1998), kanadischer Wissenschaftler und Entdecker des Calcitonins, benannt.

Durch den Vorstand der DGO wurde zunächst beschlossen, den Preis alternierend für besondere Verdienste um die Forschung auf dem Calcitonin-Sektor im Wechsel mit einem Preis für besondere Verdienste auf dem gesamten osteologischen Gebiet, bevorzugt im deutschsprachigem Raum, zu vergeben. Nachdem der Preis erstmalig 1989 und 1991 vergeben wurde, zog sich die Fa. Rorer aus der Finanzierung des Preises zurück. 1993 ermöglichte eine großzügige Spende durch Prof. Keck, dass der Preis trotzdem vergeben werden konnte. Seit 1997 wurde der Copp-Preis wieder, wenn auch zunächst unregelmäßig, ausgeschrieben und wird nun aus Mitteln der DGO finanziert.
(Quelle: modifiziert aus P. Dietsch, 25 Jahre DGO)

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